Langsam sehne ich mich immer mehr aus Fratzenborg auszusteigen und mich ganz in die Welt von G+ einzulassen. Doch dann kamen mir ein paar Gedanken dazu in den Kopf, wie so oft, nur diesmal wirklich intensiv.
Bevor ich bei Facebook war, was habe ich da gemacht? Die meisten User da hatten zuvor keinen Weblog, was man an deren Einträgen auch merkt. Diese 0815 Einträge und sowas… und zwischendurch nix vernünftiges. Die Meisten sind auch heutzutage da, wegen der Chatfunktion.
Vorher gab es - apropos Chat - die ganzen Chatportale, wo die Leute sich getummelt haben - die wurden immer verpönt “du Chatter…” und heute? Naja, immerhin sind es meist Freunde oder Bekannte.
ICQ ist ziemlich verkümmert und MSN sowieso. Das Einzige was iwo noch für mich ja noch interessant ist, ist Skype. Und den FB Chat hatte ich schon ewig und 3 Tage im Miranda integriert. Heutzutage ist meine Chatliste von FB länger als andere. Hallo?!
Soziale Portale: Was hatten wir vorher? Studi.. hm.. ja gähn. WKW? Noch mehr gähn! Vergleichbar mit dem Unterschichten Fernseh’n.
Aber mal ehrlich: Wir haben jeder Plattform permanent vorgeworfen, sie wurde unsere Daten nehmen und damit Geld machen.
1. Wenn wir im Netz sind, und rumsurfen geben wir permanent irgendwelche Daten preis womit die Leute Geld verdienen.
2. Facebook wär schon lange nicht mehr kostenlos, wenn die das nicht irgendwie auch finanzieren würden per Werbung und Marktforschung.
3. Ist Google besser? Hallo?!? Ich benutze aus Prinzip kein Chrome! Weil wir da auch erfahren haben, dass G ja unsere Daten missbraucht und blablabla… Street View.. blablabla.. aber das dann höher anpreisen als FB? Oder andere Plattformen? WKW gehört RTL .. und Studi? Ach ja, die kennen wir ja auch als “StasiVZ” .. aha. Ja.
Leute, wollt ihr mich verarschen? Ganz ehrlich: Wenn ihr ein Problem damit habt, euer Privatleben im Netz preiszugeben, dann geht einfach in KEIN NETZWERK - dann kann auch niemand was mit euren Daten machen. ODER gibt einfach keine Informationen preis, die ihr nicht preisgeben wollt.
Es ist ziemlich egal bei welchem Netzwerk man sich anmeldet, überall werden unsere Daten dazu genutzt um damit Geld zu machen. Doch FB will dem einfachen User eine Selbstdarstellungsplattform geben, womit man auch selbst super mit Geld machen kann. Der User kriegt kostenlos das Interface, was er selbst alleine nie bezahlen könnte und durch die Masse kann man sich das gemeinsam teilen.
So. Und für meinen Teil: Um meine wahren und echten Gedanken zu teilen, mit dem Netz habe ich immer noch meinen Weblog - meine FREUNDE kennen den Link und Menschen von denen ich behaupte die kommen darauf klar oder deren Meinung mich interessiert. Der Rest kommt per Suchmaschine drauf und weiss eh nicht wem der Blog ist. Außer man ist so schlau und weiss was eine WHOIS-Abfrage ist
Bei Lokalisten habe ich mich gelöscht, weils langweilig war. MySpace war noch langweiliger. Und im Studi und WKW bin ich nur noch, weil halt nicht jeder überall ist oder einfach wandert, wie viele… “noch bei Studi?”-”Nee ich bin jetzt bei FB” und 1 Jahr später “Noch bei FB?”-”Nee ich bin jetzt bei BLA”…
And so on… in diesem SInne: BLAAAAA 
Eigentlich akzeptieren wir täglich verschiedene Dinge, weil müssen oder wollen. Doch wie bewusst passiert das? Wie bewusst sind sich die Menschen eigentlich inwiefern sie einen Menschen, den sie lieben, akzeptieren? Können oder wollen? Können wir den Menschen in den wir uns meinen “verliebt” zu haben, wirklich so akzeptieren wie er wirklich ist? Zumal wir zu Beginn uns sowieso aus Werbezwecken verstellen.
Doch wenn es Bestand hat - inwiefern müssen wir uns weiterhin verstellen um vom anderen akzeptiert zu werden? Verstellen wir uns wirklich? Oder ist dies nur eine andere Facette die unsere Persönlichkeit trägt? Kann ich einen Menschen lieben, auch wenn ich nicht all’ seine Seiten mag? Aber sie dennoch akzeptiere? Kann ich dem Menschen dann den dementsprechenden Freiraum geben, für diese Seite? Muss ich mich verstellen um akzeptiert zu werden und geliebt zu werden? Soll ich einen Menschen lieben, der sich verstellt, weil ich nicht 100%ig mit ihm sonst klar komme? Mag?
Meine persönliche Erfahrung ist, dass es eigentlich möglich ist einen Menschen vollkommen zu akzeptieren und auch mit ihm konform zu gehen. Doch wenn dies nicht auf Gegenseitigkeit beruht, kann man bewusst noch so sehr versuchen einen Menschen zu akzeptieren, auf Dauer macht man sich selbst unglücklich. Doch wie war das möglich? Die andere Person war mir zu einem ganz kleinen Anteil “egal” - ich musste mich emotional abbinden um nichts persönlich zu nehmen und der Person dementsprechend seine Freiheit geben zu können. Sie wie sie mir auch gegeben wurde. Doch ist das richtig? Sollte einem der Partner irgendwie egal sein, damit man ihn nicht seine Freiheit raubt?
Es verwundert mich, dass es Paare gibt, die lange zusammen sind, meinen glücklich zu sein und sie nicht 100% so sein können wie sie wirklich sind, sondern immer eine gewisse Maske tragen, weil sie sonst nicht akzeptiert werden. Oder ist diese vermeindliche Maske, nur eine andere Facette?! Weiss der andere Mensch davon oder hat er nur dieses eine Bild, so dass er gar nicht auf den Gedanken kommen könnte, die andere Seite nur vom Wissen her zu akzeptieren, wenn auch nicht mit ihr leben wollen?
Wenn ich über sowas nachdenke, fühle ich mich als wäre ich grade mal 8 Jahre alt und hätte noch gar keinen Plan vom Leben oder gar der Liebe! Das ich überhaupt keine Ahnung habe, was es bedeutet eine ernsthafte Bindung mit deinem Menschen einzugehen. Das bezieht sich genauso auch auf Freundschaften - da akzeptiere ich auch einen Menschen, doch da zweifel ich nicht daran, dass es falsch sein könnte Eigenarten des Menschen zwar zu akzeptieren aber nicht diese zu erdulden?
Sind sich eigentlich die Menschen um mich herum bewusst, warum sie eigentlich meinen den oder den anderen Menschen zu lieben? Oder eine Beziehung mit ihm eingehen zu wollen?
Was ich meisten zu den Menschen um mich herum sage ist “du musst das und jenes einfach mal akzeptieren und damit umgehen - ohne den anderen zu erdrücken oder permanent Erwartungen an die andere Person zu stellen”.
“Du musst akzeptieren” - müssen wir? Für den anderen? Oder für uns selbst? Damit wir uns besser fühlen und letztlich auch der andere? Und am Ende, war es doch nur halb so schlimm “es einfach mal zu akzeptieren”.
Das ist genauso wie, dass unglaublich viele FRAUEN unglaublich viele Erwartungen an den Partner stellen, statt vorbehaltslos zu “leben”. Denn denen fehlt es einfach Akzeptanz - weil sie teilweise die Männer so beladen mit ihrer Emotionswelt und was sie so sehr belastet - das der Kerl kaum zum atmen kommt und einfach alles hinnimmt (letztlich akzeptiert! Jawoll meine Damen!) - aber auch da ist irgendwann das Faß mal voll, da den Männern meist die Luft ausgeht bevor die Damenwelt ihn mal zum Durchatmen kommen lässt. Zack… war’s vorbei… und am Ende? “Er ist so ein Arsch! Männer sind alles Ärsche!” … bla.
Im Gegensatz zu uns, haben die Kerle zwangsweise lernen müssen ihre Gefühle zu kanalisieren und vor allem zu verdrängen. Wir können nicht innerhalb Zehntelsekunden den Prozess des Erwachsenwerdens rückgängig machen, wollen wir letztlich auch gar nicht. Wir müssen nur lernen, damit umzugehen - so wie die Herren unsere Emotionswelt akzeptieren und wir behutsam denen am besten beibringen wie man damit umgeht, vielleicht eröffnet sich somit auch dann ein Männerherz. Aber erwartet doch bitte nicht gleich ALLES… und das SOFORT. Auch hier: Einfach mal eine Runde Akzeptieren lernen, vor allem sich selbst, dann klappts auch mit den Männern besser.
Konstruktive Meinungen sind ERWÜNSCHT. Aber hey.. ich fühl mich hier wie im Death Valley… narf! Für was schmeiss ich eigentlich meine Gedanken in die Welt? Achso, weil so im Netz (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt) meine Gedanken OFFEN stehen und ich sie ordentlich inner Datenbank bei meinem nicht geliebten Webhoster habe.
Nun, ich habe mich mal deaktiviert in den weiten des Facebooksuniversums. Und was fällt mir umgehend auf? Diese Stimmen, diese permanenten Stimmen in meinem Kopf sind verstummt.
Schon ein bisschen krank dieser Hype mit den ganzen “social networks”. Vor allem Facebook hat ja fast die ganze Weltbevölkerung assimiliert. “Wir sind die Fratzenborg. Deaktivieren Sie ihr Hirn und ergeben Sie sich. Wir werden Ihre privaten und persönlichen Inhalte den unsrigen hinzufuegen. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist zwecklos.”
Ich hatte mich ja schon März 2009 dort angemeldet. Da war das alles noch sehr sehr sehr SEHR ruhig! Und urplötzlich gibt es einen riesen Hype. Meine ehemalige Mitbewohnerin hat mich dann mit dem Facebookwahnsinn infiziert. Seitdem bin ich da nicht mehr wegzudenken. Nicht sehr witzig… und wie bei einem Borg, hat man aus seinem Kollektiv ständig irgendwelche Statusnachrichten. Stimmen des Kollektivs! AAAAH!
Für meinen Teil werde ich mich auf Entzug begeben - die neugewonnene Zeit werde ich damit verbringen die weltbesten Nussecken zu backen und noch viel mehr Kuchen. Doch wer soll das alles essen?!
Vorrede: Mutti meint ich solle noch nen Kuchen backen, beschwerte mich aber, dass Fertigbackmischungen total langweilig sind (hatte eine alte gestern verbackt) - und erinnere mich an den leckeren Teig den Jana gemacht hat, in der Penisbackform die ich ihr geschenkt hatte. Dann sinierten wir über Penisse und Kuchen.. und… fragt nicht. Dann kam folgendes:
Mutti: Jetzt weiss ich auch woher Amors Pfeil kommt…
Mickie: HA! Das ist ja auch ‘nen Penis!!! HAHA!
Mutti: Genau! Haha!
Sex. Unser Leben dreht sich fast nur um Sex. Das wir einen Menschen finden zum begatten um unseren Fortbestand aufrecht zu erhalten.
Madame liest und beschäftigt sich intensiv mit dem Denken der Menschen, warum die Menschen so und so reagieren und vor allem Handeln. Das Interesse an der Theorie des Menschen - seines Handelns, war schon immer ein Thema was mich fasziniert hat. Ich habe mit 16 Jahren das Kamasutra gelesen und “Wild Thing - Sextips for boys and girls” - und war stolz auf meine Jungfräulichkeit. Jawoll ja! Letztlich habe ich es aber auch zu einem wichtigen Thema gemacht, gerade weil ich damit immer sehr offen umgegangen bin aber auch weil ich sie als etwas Besonderes sah.
Im Leben macht man verschiedenste Erfahrungen… und liest auch verschiedenste Bücher und hat noch viel mehr verschiedene Unterhaltungen. Die Menschen um sich herum, sind auch noch da… dann die eigenen Gedanken.
Demletzt habe ich “Kinsey - die Wahrheit über Sex” geschaut und mir umgehend die original Bücher von 1953 u.a. geholt. Ein Stück Geschichte unserer heutigen Zeit. Ohne Menschen wie Kinsey könnten wir heute gar nicht so offen mit unserer Sexualität umgehen - wenn wir es tun. Da es nicht mehr so extrem tabutisiert wird.
Doch was mein eigentlicher Gedanke ist: Warum ist man irgendwann in einer Beziehung unglücklich und geht fremd? Warum ist bei dem einen oder anderen Menschen die Sehnsucht vorhanden, aus seiner monogamen Beziehung auszubrechen? Ist es wirklich nur der Drang, weil man ausbrechen möchte und unglücklich ist, oder ist es, weil es die Sache der Natur ist? Warum sind manche Menschem promisk und andere nicht? Was für Beweggründe gibt es und gibt es wirklich mehrere? Oder kommt man schlussendlich nicht doch auf das ein und selbe Ergebnis, wenn man sich selbst nicht belügt? Da die meisten Menschen dazu neigen, sich selbst und somit auch andere zu belügen.
“Treue ist ein Gesetz der Moral nicht der Biologie” so oder so ähnlich war der Spruch aus der Kunstaustellung in Aachen. Autor mir unbekannt. Aus dem “Ludwig Forum”.
Grundsätzlich muss man beachten, dass wir Menschen auch nur Tiere sind. Doch inwiefern hat sich unser Hirn entwickelt, dass wir auch ein grundsätzlich anderes Sozialverhalten/-gefühl entwickelt haben und unseren Instinkt verändert? Gibt es da einen Zusammenhang?
Sex hat nicht zwangsläufig was mit Liebe zu tun. Doch was treibt mich dazu mich unbedingt mit jemanden zu “paaren” wenn ich kein emotionales Interesse an der anderen Person habe? Warum ist man auch dazu bereit, simple Triebbefriedigung zu suchen bzw zu haben? Egal ob ich Single bin oder in einer Beziehung. Es gibt Menschen, die man vom rein optischen Reiz nur “probieren möchte” wie ein leckeres Stück Torte. Doch was treibt mich letztlich emotional dazu, dies emotionslos zu erleben? Oder auch nicht?
Welche Punkte zähle ich darunter?
- Manche müssen ihr Selbstwertgefühl aufwerten
- Selbstbestätigung
- Aufmerksamkeit
- Körperliche Nähe, wenn auch keine emotionale
- Naive Hoffnung, dass am Ende doch Gefühle geweckt werden
- Den kurzen Moment der Ohnmacht erleben um dem eigentlichen Lebensmoment zu vergessen
- Liebeskummer
- Neugierde
Es gibt verschiedene Gründe - doch welche haben eine wirkliche Basis, welche sind ohne und basierend auf anderem Ursprung? Was denken wir zu wissen und was wissen wir wirklich?
JA ICH BIN NÜCHTERN. Aber das sind Dinge, die mir täglich durch den Kopf gehen… und noch so viel mehr.
Immer wieder in den letzten Wochen habe ich über das Thema, wie so oft, nachgedacht. Man sieht die Pärchen Hand in Hand rumrennen, wie “ach verliebt” sie sind. Turteln rum und strahlen… ist das nicht schön? Nein, ist es nicht. Und warum? Warum will ich mit SICHERHEIT NICHT einer dieser Menschen sein?
Normalerweise läuft es doch so ab: Man sieht jemanden und meint, dass man jemanden toll findet. Dafür gibt es verschiedene Punkte
- Oberflächlich findet man jemanden attraktiv
- Jemand passt in das optische Schema
- Hat etwas unbedrohliches/bedrohliches (je nach Affinität)
- Hormone werden angesprochen
dann meint man, man müsse den anderen unbedingt mal kennenlernen. Oft ohne auch nur ein Wort miteinander gewechselt zu haben. Dann passiert das was eigentlich fatal ist: Man verstellt sich um dem anderen zu gefallen.
Warum halten die meisten Beziehungen knapp 2 Jahre? Oder halten es nicht einmal so lange aus? Warum ist man am Anfang noch so sehr verliebt?
Man verliebt sich in einen Menschen - aber da man sich ja von Beginn an eh verstellt und jemand anderes ist, als man es eigentlich ist - da die Gefühle einem im Weg stehen und man unbedingt den anderen haben will - belügt man sich gegenseitig. Nach einer gewissen Zeit brökelt die Fassade und die ersten Probleme steigen ein ins Boot der Glücksgefühle. Der Sex wird öde und der erste Reiz ist aufeinmal weg.
Genau aus dem Grund beneide ich diese Leute nicht - im Gegenteil, es ist abzusehen das die sich sowieso demnächst oder überdemnächst trennen. Da ich keine Lust habe mir was vormachen zu lassen, noch jemand anderem etwas vorzulügen.
Bei mir kommt ja noch ein weiterer Faktor hinzu: Meine fürchterliche Angst vor emotionaler Nähe. Deshalb halte ich es für das Beste - auch generell, dass man ohne Erwartungen und ohne “Andeutungen” oder gesagtem, einen Menschen auf rein freundschaftlicher Ebene kennenlernt. Auf einer Ebene, wo es keine Bedeutung hat wie man ist - denn so ist es auch in der Liebe. Freundschaft ist letztlich auch mit Liebe gekoppelt - nur sind dies keine romantischen Gefühle. Einen Freund akzeptiert man ja auch so wie er ist - das ist es ja auch, was Liebe ausmacht. Nur ob man einen Menschen als Partner akzeptieren kann, ist wieder ein anderer Punkt. Genau aus diesem Grund, sollte man sich ohne Vorbehalte kennenlernen, denn dann hat solch eine Bekanntschaft eine bessere standhaftere Basis - als dieses Turteln.
Oder?
Liebe Leut’ - ich bin ‘ne Zeit lang über ja kein Kostverächter gewesen, um es mal dezent auszudrücken. Hatte eine Phase wo ich meinte, ich hab’nen Schwanz in der Hose und muss meine Potenz mir bestätigen lassen. Ja warum?
Ich habe gestern das Buch fertig gelesen “Wenn Männer reden könnten” - jajajaja, lacht nur, es hat mehr als 3 Seiten und ist unglaublich interessant! Es geht um die Psyche der Männer und wieso diese in den und anderen Fällen so oder auch anders reagieren. Ziemlich interessant und ich hab’s verschlungen. Da ich mir eh so viele Gedanken immer mache, versuche ich dadurch mir nur weniger Gedanken zu machen um direkt auf den richtigen Schluss zu kommen, da ich versuche die Menschen um mich herum zu verstehen - und auch mich selbst.
Durch dieses Buch habe ich ein paar Dinge über mich selbst begriffen und die Menschen um mich herum. Es hat aber meine These auch bestätigt, weshalb ich diese Phase hatte und die nun rum ist. Jedenfalls für den Moment.
Wenn man versucht vor Gefühlen wegzurennen, versucht man woanders dieses Loch zu füllen, was sonst nicht gefüllt wird. Zwar anders, aber irgendwie. Doch dieses irgendwie hat letztlich nicht gereicht und ich hab begriffen, dass es nicht hilft weiter wegzurennen da diese Leere dadurch eigentlich nur noch leerer wird. Das Begreifen dessen und das Akzeptieren der Gefühle haben mich zu dem Punkt gebracht, dass ich keinerlei Interesse an Männern im Moment habe. Rein platonisch ist es mir ziemlich egal, doch wenn es um das “mehr” geht oder das “ganz viel mehr” - ist es im ersten Moment ein “och…” und gleich darauf ein “boah… nee bloß nicht”.
Ich frage mich, warum ich so sehr abblocke und warum mich kein Mann interessiert? Ich gehe durch die Stadt oder auf Partys und blicke den Menschen ins Gesicht, was sehe ich? Leere langweilige und charakterlose Menschen. Menschen die einfach nur eine Hülle sind ohne Inhalt - der ein oder andere ist vielleicht noch ganz nett - aber das ist dann auch wieder das Ende der Geschichte. Klar der ein oder andere reicht auch für Sex, manchmal sogar für guten - doch simple Triebbefriedigung ist keine wirkliche Befriedigung. Falls dann ein Mann doch mein Interesse weckt, ist das Interesse am Ende doch nur wieder einseitig. Meine Angst lässt von vornherein heutzutage sowieso keine Gefühle mehr zu, so dass ich mir sowieso jeglichen Emotionen wegerkläre. Jegliches Interesse - und am Ende war’s auch besser so. Bisher kenne ich keinen Mann, der wirklich genug Arsch in der Hose hat um meiner Mauer entgegenzutreten. Denn der, wird keine Mauer auffinden.
Die Angst davor Gefühle für jemanden zu haben, lässt mich wohl immer mehr wie einen Mann auftreten, der möchtegern selbstsicher ist und über allem steht, eine Mauer um sich aufbaut und außer Kumpels nichts mehr an sich ran lässt. Jetzt auch nicht Mal mehr sexuell…
Leck mich fett! Ihr kennt das bestimmt eh alle, dass zig Leute auf eure Freundeslisten wollen. Vor allem Mädels von irgendwelchen russischen Pornoseiten. Diesmal war es aber ein - ich nenne ihn “Lutz Peter”. Komisch, komisch, bin ich mal auf sein Profil.
Ersteinmal ein Foto das mind. 15 Jahre alt ist und dann noch folgendes in seinem Profil stehend:
Interests: Internet, chatten, camchat, Sex und Erotik, Tiere, Auto, Handball, alles was Spaß macht
Jup “sehr nett” dacht ich mir und hab ihn einfach wieder weggeklickt. Also wer schon so seine Interessen verteilt, ist auf der falschen Plattform.
Liest das hier überhaupt noch irgendwer?!
Ich hasse meinen Webhoster! Ich hasse meinen Webhoster! … [...]
Ich hätte es sofort wieder kündigen sollen. Bla Vertragslaufzeit und dann direkt zu dem Datum wechseln und da schon den neuen Webhoster anmelden “hier dings ab dem und dem in 2 Jahren”.
Leck mich fett.
ANMERKUNG
Siehe da, der Webhoster reagiert wenn es um die “Reputation” des “Hauses” geht. Ich möchte anmerken, dass ich noch ein weiteres Formular hätte ausfüllen müssen, weil es ja mit einem “enormen Personalaufwand” verbunden ist, da dies kein reguläres Angebot ist von denen.
Nicht nur das ich die Seite unübersichtlich finde - nein, da steht auch nirgends das man solche Formulare ausfüllen muss - ich wurde nur darauf hingewiesen, meines Erachtens - das ich den Umzug so und so ablaufen lassen müsste - das ausfüllen und dann geht das alles seinen Weg. Ja nee… falsch gedacht. Aber egal.
Warum bin ich selbst auch so doof und vertrau blindlinks darauf, dass man schon an einen guten anderen Webhoster weitergeleitet wird. WEIL… wenn Couga schon zum Freundeskreis von Freunden gehört, vertraut man drauf. Egal. Pech.